Wenn der Körper noch immer auf Alarm steht

Spiegel zur Selbstreflektion in der Gesprächstherapie

„Manchmal ist die Vergangenheit nicht vorbei – sie meldet sich einfach immer wieder zu Wort.“

Vielleicht kennst du das: Geräusche, Orte oder Situationen, die scheinbar aus dem Nichts starke innere Reaktionen auslösen. Schreckhaftigkeit, Schlafprobleme, ständige Anspannung oder das Gefühl, „nicht richtig hier“ zu sein. Auch Rückzug, Reizbarkeit oder eine innere Taubheit können Hinweise darauf sein, dass belastende Erfahrungen noch nicht verarbeitet sind.

In meiner Praxis in Bremen biete ich dir einen geschützten Rahmen, in dem wir gemeinsam und in deinem Tempo schauen, wie sich diese Symptome bei dir zeigen – und welche stabilisierenden Schritte dir helfen können, wieder mehr Sicherheit zu spüren.

Richtiger Zeitpunkt zur Gesprächstherapie

Du bist nicht „kaputt“ – dein System schützt dich nur noch immer

Reaktionen wie Übererregung, Vermeidung oder innerer Rückzug sind keine Charakterschwäche, sondern oft ein Schutzmechanismus, der in einer belastenden Situation einmal sinnvoll war – und sich seitdem nicht mehr „abgeschaltet“ hat. Im Termin schauen wir gemeinsam, welche dieser Erfahrungen für dich eine Rolle spielen:

  • Plötzliche Anspannung ohne erkennbaren Grund
  • Schlafstörungen oder ständige Wachsamkeit
  • Vermeidung bestimmter Orte, Menschen oder Themen
  • Gefühl von innerer Distanz oder Taubheit

Solche Reaktionen lassen sich verstehen – und mit der richtigen Unterstützung Schritt für Schritt verändern, sodass dein Nervensystem wieder lernt, sich sicher zu fühlen.

„Stabilität entsteht nicht, indem wir die Vergangenheit nochmal durchleben – sondern indem wir der Gegenwart wieder vertrauen lernen.“

Wie eine Sitzung zur Stabilisierung ablaufen kann

Sicherheit zuerst – konkrete Methoden statt vager Versprechen

Im Mittelpunkt steht zunächst Stabilisierung: Ich arbeite mit Ressourcen- und Imaginationsübungen, Methoden zur Regulation des Nervensystems sowie hypnosystemischen Ansätzen, um dir mehr innere Sicherheit und Abstand zu belastenden Reaktionen zu ermöglichen.

Es geht nicht darum, belastende Erinnerungen erneut in voller Intensität zu durchleben. Stattdessen lernst du Werkzeuge, mit denen du Anspannung, Übererregung oder Rückzug im Alltag besser erkennen und regulieren kannst – in deinem Tempo und mit Rücksicht auf deine Grenzen.

  • Geschützter Rahmen ohne Zeitdruck
  • Fokus auf Stabilisierung und Ressourcen
  • Individuelle Methodenwahl statt starres Schema

Im Erstgespräch lernen wir uns kennen und klären gemeinsam, ob und wie diese Begleitung zu dir passt.

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Kundenstimmen

Meine Kunden berichten, die Behandlung ist:
klatschende Menschen nach Vortrag

Für wen diese Begleitung geeignet ist – und für wen nicht

Diese Begleitung richtet sich an Menschen, die spüren, dass belastende Erfahrungen aus der Vergangenheit noch immer Einfluss auf ihren Alltag haben – und die einen sicheren Rahmen suchen, um Schritt für Schritt wieder mehr Stabilität zu finden.

Diese Begleitung kann hilfreich sein, wenn du unter Symptomen leidest, die auf eine posttraumatische Belastungsstörung hindeuten können – etwa wiederkehrende belastende Erinnerungen, starke Anspannung, Vermeidungsverhalten oder Schlafstörungen – und du dir Unterstützung im Umgang mit diesen Reaktionen wünschst.

Auch wenn du bereits in ärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung bist und ergänzend an Stabilisierung und Ressourcenaufbau arbeiten möchtest, kann diese Begleitung sinnvoll sein.

Diese Begleitung ist NICHT geeignet, wenn du dich aktuell in einer akuten Krise befindest – etwa bei akuter Suizidalität, schweren psychiatrischen Erkrankungen oder akuten Krisenzuständen. Wende dich in diesen Fällen bitte umgehend an einen Arzt, Psychotherapeuten oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117. Diese Begleitung versteht sich als ergänzendes Angebot und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnostik oder Behandlung.

Simon Gieseke in Aktion

„Sicherheit ist der erste Schritt – alles andere kann darauf aufbauen.“

Bücherregal mit Büchern über Hypnose

Wann ist der richtige Zeitpunkt, sich Unterstützung zu holen?

  1. Wiederkehrende Erinnerungen: Bilder, Gedanken oder Gefühle einer belastenden Erfahrung drängen sich immer wieder auf, ohne dass du sie steuern kannst.
  2. Dauerhafte Anspannung: Du fühlst dich häufig wie auf Abruf, schreckhaft oder kannst schwer abschalten und zur Ruhe kommen.
  3. Vermeidung im Alltag: Bestimmte Orte, Menschen oder Themen meidest du zunehmend, weil sie zu viel auslösen.
  4. Der Wunsch nach mehr Stabilität: Du möchtest lernen, mit diesen Reaktionen besser umzugehen und wieder mehr Sicherheit in deinem Alltag zu spüren.

Wenn dir eines dieser Anzeichen bekannt vorkommt, kann jetzt ein guter Zeitpunkt sein, einen ersten Termin zu vereinbaren.

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Simon Gieseke im Anzug schwarz weiß