Ängste und Phobien
Angst ist zunächst einmal ein normales und unter Umständen überlebenswichtiges Gefühl.
Tritt sie jedoch immer wieder auch in ungefährlichen Situationen auf oder steht die Intensität, mit der sie erlebt wird, in keinem angemessenen Verhältnis zur tatsächlichen Bedrohung, spricht man von einer Angststörung.
Man unterscheidet zwischen der Panikstörung, der generalisierten Angststörung und der Phobie. Die Panikstörung ist durch plötzlich auftretende Angstattacken charakterisiert, die meist aus dem Nichts heraus auftreten. Sie dauern im Normalfall ca. 10 bis 30 Minuten an.
Bei der generalisierten Angststörung hält die Angst über mehrere Monate an, ohne dass sich der Betroffene dauerhaft von ihr befreien kann. Die Betroffenen leben in einer ständigen Anspannung und einer Stimmung, die von Befürchtungen geprägt ist.
Die ängstliche Grundstimmung bezieht dabei fast alle Lebensbereiche mit ein und ist durch ihre Intensität von den Sorgen gesunder Menschen zu unterscheiden. Auch diese Form wird meistens nicht durch spezifische Situationen oder Objekte ausgelöst.